Wenn man diesen kurzen Bericht liest, kann man wirklich nur über die Politik dieses Ausschusses den Kopf schütteln. Nichts begriffen und frei jedweder Sachkenntnis zu den behandelten Themen.

 

Kurzbericht vom „Ausschuß für Bürger und Umwelt „ vom 4.6.2020

Es gab heute keine Überraschung im sogenannten Bürger- und Umweltausschuss:

Grüne Anträge kamen wieder nur von den Linken. Für diese vernünftigen Anträge gab es dann auch wieder herablassende Belehrungen, speziell von Herrn Ippolito (SPD).

Spannend wurde es bei den erst spät in der Tagesordnung auftauchenden Punkten "Klimaanpassungskonzept " und "Fester Weg".

Das "Klimaanpassungskonzept " wurde prinzipiell gelobt und begrüßt. Fröhlich scherzte man über Eisvogel und Kreuzkröte.

Regelrecht feindselig wurde die Stimmung aber, als Herr Schröder von den Linken konkrete Bauverbote als logische Schlussfolgerung aus dem Klimakonzept forderte.

Er trug sogar die Idee von Bauverbotszonen vor, worauf CDU- und SPD-Vertreter reihenweise die Nerven verloren und riefen, das wäre doch alles schon im Flächennutzungsplan geregelt und es gäbe doch schließlich den Landschaftsplan. Jeder Kundige weiß aber, dass permanent dieser alte, noch immer nicht erneuerte Landschaftsplan mehrfach ausgesetzt und übergangen wurde! Peter Ippolito. (was macht der Bauausschussexperte eigentlich dauernd im Umweltausschuss?) lobte die wunderbaren parlamentarischen Abläufe am Beispiel Bohofsweg, womiti er schon wieder ein großartiges Eigentor schoss, denn gerade am Bohofsweg sollen Klima- und Landschaftsschutz ausgesetzt, ja ausradiert werden.

Beim Thema "Fester Weg" ging es dann ähnlich kontraproduktiv weiter was den Klimaschutz angeht. Gerd Wölwer von den Grünen hatte sich inzwischen bereits verabschiedet.

Niemand der noch Anwesenden sprach sich generell gegen diese Bebauung aus. Zur Kenntnisnahme und Diskussion der erheblichen Bedenken der Umweltverbände in diesem Umweltausschuss? Kein Redebedarf! Nicht erwähnenswert! Es kam zur Vertagung in den Bauausschuss mit Bitte um Nachbesserungen, natürlich ohne „das große Ganze zu gefährden“. In dem Punkt war man sich dann auch ganz einig!

- Vertagung in den Bauausschuss mit Bitte um Nachbesserungen, natürlich ohne das große Ganze zu gefährden.